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Ausführung Zuerst sollte man sich im Klaren sein, wie die Form auszusehen hat. Die klassische Form ist ein Rechteck oder ein Quadrat mit kreuzenden Wegen in der Mitte. Wer genügend Platz hat, kann in der Mitte ein Rundell mit einem Rosenstämmchen, einem Brunnen, einer Kugel, etc. gestalten. Zu neueren Häusern paßt eine runde oder dreieckige Form in architektonischem Stil sehr gut. Traditionell umgibt den Bauerngarten eine niedrige Buchsbaumhecke, die als Beeteinfassung dient. Sie gliedert die Flächen des Gartens in eine klare Struktur. Wer einen Eingangsbereich, etc. gestalten möchte, läßt die Wege komplett
weg und betont das stilgerechte Gärtchen einfach mit einer Buxbaumhecke außen
herum. Hierbei sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. |
mit Wegekreuz. |
mit Mittelweg |
mit Rondell . |
mit zwei Räumen |
mit Zierbändern |
oder rund zentriert. |
| Klassisch ist die Anlage mit einem oder mehreren Wegkreuzen nach dem Vorbild von Klostergärten. |
| Wegestruktur und -beläge Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Weg des Bauergartens zu gestalten. Man sollte jedoch darauf achten, daß im Stil geblieben wird und nicht unbedingt ein Betonpflaster wählen. Es empfehlen sich Kiesbeläge, evtl. mit Natursteineinfassung aus Granit, Basalt, Porhyrr, Sandstein, etc. Eine weitere Möglichkeit ist das komplette Pflastern mit Naturstein- oder Klinkerbelägen. Für kleinere Bauerngärten, wo weniger Platz vorhanden ist, ist ein Weg aus Rindenmulch oder Holzhäcksel sehr angebracht. Wichtig ist in jedem Fall der Untergrund aus ca. 10-15cm Schotter- oder Recyclingmaterial, das gut verdichtet werden sollte.
Die Bepflanzung Für die Eingangsbereiche empfiehlt sich zum Beispiel Kletterrose, Clematis, Geißblatt, etc. Für die Mitte des Bauerngartens, wenn ein Rondell vorhanden, kann wie auf den Fotos zu sehen, eine Stammrose,eine Buxbaumkugel, eine Figur oderz.B. mit Lavendel gesetzt werden. |
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Die Ausführung Wenn die Form ausgewählt wurde, kann mit dem Bau begonnen werden. Als erstes wird die ganze Fläche ordentlich vermessen. Bei der klassischen Form werden rechtwinklig zueinander Schnüre außenherum gespannt und die Wege in der Mitte zentriert. Bei einer Kreisform wird als erstes der Mittelpunkt festgelegt, mit einer Schnur gezirkelt und auf dem Boden angezeichnet. Bei einer genügend großen Kreisform können sogar Wege in die Mitte Sternförmig zulaufen. Danach werden die Wege je nach Materialstärke ausgekoffert. Es empfiehlt sich unter den Wegen ein Schotterfundament aus 0/32iger Material anzulegen, da Regen und Frost den Boden schnell zum “Schwimmen” bringen. Jetzt erfolgt die Rahmenbepflanzung. Innerhalb des Bauerngartens empfehlen sich Buxbaumhecken, bei größeren Bauerngärten außenherum kann eine größere Heckenpflanze, z.B. Weißdorn gepflanzt werden. Der Rahmen ist gesetzt und die übrigen Pflanzen können nach einer anständigen Bodenvorbereitung gesetzt werden. |