Buchsbaum
Liebling des Bauerngartens und der Parkanlagen
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Nach Buchsbaum wird immer mehr gefragt. Aber er ist auch teuer in den Gärtnereien. Ich beschreibe hier, wie ich ihn selbst vermehrt habe. In der Flora fand ich eine gute Anleitung zum Thema "Buchs", an die ich mich weitgehends gehalten habe. Aus diesem Grunde werde ich auf dieser Seite vieles davon erwähnen. Vor allem als Beeteinfassung wollte ich die niedrigen, geschnittenen Buchshecken in meinem Garten einsetzen.
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Buchs als Rondell - Einfassung
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 Buchs als Beeteinfassung
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"Buchs als Wegeeinfassung"
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"Freilichtmuseum Kickeberg"
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Lange Zeit kannte ich sie nur aus den Bauerngärten in der Eifel (Freilichtmuseum);
deshalb wollte ich sie auch in meinem Bauerngarten einsetzen. Für die
Einfassung von Beeten und dem Rondell eignet sich die niedrig wachsende
Sorte Buxus sempervirens "Suffruticosa" mit den runden Blättern und die SorteBuxus sempervirens "Angustifolia" mit den länglichen Blättern.
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 Buxus sempervirens 'Arborescens', die Urform des europäischen Buchsbaumes.
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 Buxus macrophyllus 'Schopes' wächst außerordentlich schnell.
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 Buxus sempervirens 'Argentteovariegata' wirkt gut vor dunklem Hintergrund.
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Sicherlich bekommt man heute in gut sortierten Gärtnereien
oder auch in Bau- und Gartenmärkten Buchs-Jungpflanzen. Sie sind
wohl nicht ganz billig. Eine Pflanze kostet je nach Größe und Abnahmemenge zwischen
2,50 DM und 6,00 DM. Für eine Einfassung rechnet man pro Meter bis zu zehn Pflanzen.
Für die Pflanzung wird ein Graben von ca. 30 cm Tiefe ausgestochen, dahinein gibt man
Kompost, gut verrotteten Mist oder anderen organischen oder mineralischen Dünger.
Die Pflanzen werden dicht an dicht in den Graben gestellt. Mit Erde anfüllen und
sorgsam festtreten. Es empfiiehlt sich, gleich bei der Pflanzung einen scharfen
schnitt durchzuführen. Die Jungpflanzen treiben dann im nächsten Jahr buschig aus, und die Hecke wird dicht. Nicht geschnittener Buchs wird unten bald kahl.
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Ableger ziehen:
Preiswerter als Jungpflanzen zu kaufen ist es, diese selbst zu ziehen.
Vor allem, wenn man für eine Beeteinfassung Hunderte von Pflanzen braucht, lohnt sich
das. Buchs wird im Juli und August geschnitten - dann fallen viele abgeschnittene
Reiser an, mit denen man vermehren kann. Verholzte Triebe bewurzeln sich sicherer
als krautige Triebe; ein- bis dreijährige Reiser kommen am günstigsten.
Rechnen Sie damit, daß sich etwa 60 Prozent der Triebe bewurzeln.
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Und so wird vermehrt:
Die abgeschnittenen Triebe werden auf eine Länge von 10 bis 15 cm zurechtgeschnitten, dabei wird das
Blattwerk am oberen Teil des Triebes eingekürzt. Lockern Sie ein Beet im schattigen Teil
Ihres Gartens gut und mischen Sie Sand und Torf unter die Erde, wenn sie lehmig ist.
Die kleinjen Buchs-Stecklinge werden nun dicht an dicht schräg
in dieses Beet gesteckt. Die halbe Länge der Steckreiser muß mit Erde bedeckt sein.
Dann wird angegossen. Das Beet immer feucht halten ! Wer nicht die Zeit hat, ständig zu gießen, legt
eine gelochte Folie oder ein Vlies auf. Dann muß man aber hin und wiederprüfen, ob
Schimmel angesetzt hat. Auch während des Winters sollte bei frostfreiem Wetter gegossen
werden. Im nächsten Frühjahr werden die bewurzelten Stecklinge ausgepflanzt - pro
laufende Meter etwa 10 - 12 Stück. Da sie noch recht klein sind, muß die Hecke
in den ersten zwei Jahren unkrautfrei gehalten werden, damit sich die kleinen Buchsbaumpflanzen gut entwickeln können.
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Früher wurden Buchsbäume z.B. in Pyramiden oder
Spiralen und zu Tierfiguren geschnitten. Heute ist die Kugelform die Beliebteste
der möglichen Formen. Buchs ist übrigens winterhart und wintergrün. Und er ist
immun gegen alle möglichen schädlichen Umwelteinflüsse.
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Ab dem dritten Standjahr
wird der Buchs ein- bis zweimal im Jahr geschnitten. Dabei kann dann der Buchs
z.B. an den Ecken der Beeteinfassungen in Kugelform beschnitten werden.
Wer einen Buchs im Kübel hält oder als Solitär im Garten, kann ihn nach fünf bis zehn
Jahren formen.
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